Handystrahlung und Elektrosmog

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Immer wieder hört man davon, dass Handystrahlung gesundheitliche Risiken birgt. Das Mobiltelefon strahlt auf der Suche nach der nächsten Zelle in verschiedenen Stärken und genau diese Strahlung steht im Verdacht Krebs zu fördern und Studien belegen auch, dass die Strahlung die Spermien schädigt.

Gerüchte vs. Empfehlungen

Das Thema ist so alt, wie die Verbreitung der mobilen Telefonie. Smartphones senden die sogenannte Handystrahlung in verschiedener Stärke aus. Dabei wird die Sendeleistung unter schlechten Bedingungen immer weiter erhöht. Bei schlechtem Wetter, oder in geschlossenen Räumen, wie etwa dem Auto sendet das Mobiltelefon mit weit mehr Leistung, als im Freien. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät daher das Handy nicht in Körpernähe zu verwenden. Eine negative Auswirkung der Strahlung ist zwar nicht nachgewiesen, allerdings kann wohl davon ausgegangen, dass es Effekte auf den Körper gibt.

E-liquid, Falvour Art

Stärke der Strahlung

Die Handystrahlung wird in Watt pro Kilogramm W/kg gemessen. Dabei gilt es die spezifischen Absorptionsraten SAR des eigenen Handy zu beachten. Es wird empfohlen, den eigenen Körper maximal  2 W/kg auszusetzen. Das Bundesamt für Strahlenschutz BfS stellt zur Unterstützung eine Liste der SAR mit mehr als 2.700 Mobiltelefonen zur Verfügung. Das Ausmaß der Handystrahlung kann also anhand der Tabelle für das eigene Telefon ermittelt werden. So erziehlt das aktuelle iPhone 6 einen sehr guten Wert von 0,38 W/kg, während das iPhone 6 Plus bereits durchschnittliche 0,87 W/kg Sendeleistung aufweist. Den besten Wert liefert übrigens das MEDION LIFE X5020. Das Smartphone mit dem besten SAR Wert bietet einen aktuellen 8-Kern Prozessor und läuft unter Anroid Lollipop 5.1.  Das emporiaCAREplus liegt in der Liste auf dem letzten Platz. Ein SAR Wert von 1.73 liegt sehr nahe am Grenzwert und mehr als viermal so hoch, wie der des MEDION LIFE X5020.

Empfehlung des BfS

Das Bundesamt für Strahlenforschung gibt auch eine Empfehlung darüber ab, wie das Smartphone zu verwenden ist. Grundsätzlich sollte der Kontakt zum Körper, so gut es geht, vermieden werden. Frauen haben hier einen Vorteil, weil das Smartphone meistens in der Handtasche mitgeführt wird. Die Männer tragen das Mobiltelefon meist in der Hosentasche, wo die Handystrahlung und die Wärme, die das Smartphone abstrahlen, negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit, bzw. die Hoden haben.

Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt weiters, dass man die Telefonate möglichst kurz halten sollte. Textmitteilungen sind einem Telefonat vorzuziehen und beim Telefonieren sollte eine Freisprecheinrichtung verwendet werden. Die vollständige Liste der Empfehlungen des BfS finden Sie hier.

 

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